
Ein Garten benötigt im Eingangsbereich ein Tor oder Törchen. Von Törchen spricht man in der Regel bei kleinen und meist schmalen und niedrigen Toren für Vorgärten und kleine Gärten beispielsweise. Das Gartentor ist dann schon eher ein weitaus größeres und breiteres, wie auch höheres Eingangsportal zum Gartenbereich. Doch wie genau sieht eigentlich das perfekte Tor zum Garten aus? Wie sollte es aussehen, welche Beschaffenheit sollte es mitbringen und lässt es sich leicht anbringen und aufbauen? Diesen und anderen Fragen sind wir hier einmal kurz auf den Grund gegangen.
Wenn man schon dabei ist den kompletten Garten neu einzuzäunen, dann ist es nie verkehrt, wenn man aus dem gleichen Material und der gleichen Optik ein solches Gartentor gleich mit einsetzt. Bei vielen Zaunsystem, wie bei Doppelstabmattenzäunen beispielsweise, gibt es auch gleich verschiedene Angebote an unterschiedlichen Gartentorelementen. Im Set sind sie meist deutlich günstiger, als als Einzelposten.
Im Idealfall sollte das Gartentor aus Metall sein. Denn witterungsbeständig und auch stabil, wie robust muss es sein und weder Hitze und Frost sollten dem Tor an den Kragen gehen können. Die Breite und auch Tiefe ist abhängig vom Platzvolumen vor Ort und das allerwichtigste vor dem Kauf eines Gartentors ist immer: Exakt Maß nehmen! Auch auf den jeweiligen Schließmechanismus sollte man achten. Er sollte leicht und einfach sein und einen robusten Eindruck hinterlassen. Die Höhe des Tores sollte auch die des Zauns sein, auf diese Weise schafft man eine gleichmäßige Optik und es findet keine Unterbrechung bei der gesamten Eingrenzung statt. Handelt es sich um ein sehr großes Gartengrundstück und auch mehreren möglichen Zugängen, sollte man gleiche Tore wählen um auch hier die gleichmäßige Optik zu sichern.
Im Idealfall lässt sich das Tor auch gleich ans jeweilige Zaunsystem und der Pfosten einhängen. Wenn es sich allerdings um ein Einzeltor handelt, sollte man die jeweiligen Pfosten in Betonsockel setzen. Besonders dann, wenn es sich um Tore aus Metall beispielsweise handelt, die ein gewisses Eigengewicht schon mitbringen.
Denn: Wenn das Tor recht schwer ist und die Aufhängungen an den Pfosten zu Schwach und die Pfosten womöglich nur ins Erdreich gefasst wurden, kann es schnell zu einer instabilen Sache werden und bei jedem Schließen und Öffnen des Tores lockert sich unter Umständen das Erdreich. Ein ärgerlicher Teufelskreis, den man aber schon zu Beginn gar nicht erst aufkommen lassen muss. Metalltore sollten also grundsätzlich an Pfosten befestigt sein, die einbetoniert sind und in Betonsockeln vertieft sind. Der Aufbau an sich sollte leicht von der Hand gehen und meist lassen sich die Tore dann einfach an den jeweiligen Pfosten wie Türen generell einhängen und auch in der Höhe und Tiefe justieren. Wichtig ist, dass man hochwertige Materialien wählt und qualitätsvolle Baustoffe.
Ein durchdachtes Gartentor ist weit mehr als nur ein Zugang – es ist der erste Eindruck eines Grundstücks und zugleich ein wichtiger Bestandteil einer funktionalen Einfriedung. Wer auf ein stimmiges Gesamtbild setzt, kombiniert Tor und Zaunsystem aus demselben Material und in derselben Optik. Besonders Metalltore punkten durch Stabilität, Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit, vorausgesetzt, sie werden korrekt montiert. Exaktes Ausmessen, solide einbetonierte Pfosten und ein verlässlicher Schließmechanismus bilden die Grundlage für ein dauerhaft sicheres und benutzerfreundliches Ergebnis. Wird all dies beachtet, entsteht ein Tor, das den Garten nicht nur schützt und optisch ergänzt, sondern auch im täglichen Gebrauch überzeugt.